Freitag, Dezember 21

Deutsche Welle: Weihnachtsgrüße ganz im Zeichen des Klimawandels und der Digitalisierung

Etwas Besonderes hat sich in diesem Jahr die Deutsche Welle einfallen lassen. Das weihnachtliche DW-Programm im Kurzwellenradio am fernen Palmenstrand? Denkste! Die diesjährigen Weihnachtsgrüße sind TV-bezogen und satellitenträchtig. Klimawandel und Digitalisierung lassen grüßen...

Für den kompletten Genuss wird ein Flashplayer benötigt. Klicken Sie auf das Bild. Und lassen Sie sich überraschen...

Tom DF5JL

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Samstag, Februar 17

DW Radio bald nur noch "Auslandssender"

Nach bisher unbestätigten Insiderinformationen wird die Deutsche Welle (DW) Ende April 2007 auch ihre Radio-Übertragungen vom Standort Nauen bei Berlin einstellen. Bereits am 31.12.2006 hatte die DW ihre Übertragungen vom Sendezentrum Wertachtal in Bayern zum britischen Sendedienstleister VT Communications hin verlagert. Dieser soll nun auch die DW-Programmaussendungen übernehmen, die bisher von Nauen abgestrahlt wurden.

Damit wird es ab dem 01.05.2007 keine Kurzwellensendungen der DW über Anlagen in Deutschland mehr geben - die DW wird damit zu einem echten "Auslandssender".

Weitere Infos: Senderkennung der Deutschen Welle (DW)

Siehe auch Guardian Unlimitied vom 27. Dezember 2006: "DW is working with TSI (T-Systems International) and will start the new five-year contract with VTC at the beginning of January when the first of two contracts with TSI ends. It will include an initial 90 hours per day of programming in 14 languages, and will be increased to about 150 hours in May when the second contract with TSI ends."

(Foto: Jürgen Acker / PixelQuelle.de)

Tom DF5JL

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Samstag, Januar 13

DW aus dem Takt geraten

Welcher angestammte Kurzwellenhörer wunderte sich nicht? Wie hier im RADIOSKALA BLOG gemeldet, traten beim Empfang der Deutschen Welle (DW) in den ersten Tagen der Umstellung (ab dem 1. Januar 2007) von der Sendeanlage Wertachtal auf die VTC-Sendestationen in England Probleme auf. Die Sprache war unverständlich, Hörer beobachteten u. a. Echo- bzw. Halleffekte. Betroffen davon waren das deutsche Programm auf 6.075 kHz, 9.545 kHz sowie 13.780 kHz, ebenso das arabische Programm auf 7.280 kHz.

Bei all diesen Programmen werden nach Informationen der Deutschen Welle (DW) in Bonn bis zu drei Sendestationen gleichzeitig auf derselben Frequenz eingesetzt, um die Kurzwellenversorgung zu verbessern. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die beteiligten Stationen ihr Signal zur gleichen Zeit aussenden, also miteinander synchronisiert sind. Bei der Umstellung o. g. Programme auf andere Stationen, die vorher nicht im synchronisierten Betrieb eingesetzt wurden, musste in den ersten Tagen des Jahres diese Synchronisation erst einmal herstellt werden, so die Antwort der DW auf Höreranfragen. Solange die Signale noch nicht synchron ausgesendet wurden, wären die eingangs beschriebenen Effekte aufgetreten. Wie die DW weiter mitteilt, sind seit dem 04.01.2007, 1900 UTC nun alle Sender synchronisiert, so dass kein Hall- oder Echoeffekt mehr hörbar sein sollte.

Tja, dann ist ja gut. Inwieweit sich die Umstellung der Sendestandorte auf die Versorgung in Europa auswirkt, wird jedenfalls weiter beobachtet.

("Lang, lang ist´s her..." - das Foto zeigt die DW-Sendeanlage in Jülich, 1956; Copyright by Deutsche Welle, Pressestelle)


Tom DF5JL

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Freitag, Januar 5

Unterirdisch: 6.075 kHz (DW)

Seitdem der britische Senderbetreiber VT Communications (VTC) im Auftrag der Deutschen Welle (DW) am 1. Januar 2007 damit begonnen hat, die Programme von DW-RADIO auf der Kurzwelle auszustrahlen, gibt es zahlreiche Beschwerden von Hörern. So ist z. B. das Signal auf der Frequenz 6.075 kHz, seit Jahrzehnten stabil wie ein Fels in der Brandung, derart unterirdisch, dass nur "ein paar Wortfetzen verständlich sind", wie es ein Hörer aus der Steiermark beschreibt: "Das Signal der DW verschwindet im Rauschteppich".

Die Folge: In Europa ist das deutsche Programm der DW tagsüber nicht mehr rund um die Uhr verfügbar. "Was das Angebot für mich derzeit unattraktiv macht", so ein weiterer Hörerkommentar aus dem Süddeutschen. Die unakzeptable Empfangssituation konnte durch Versuche der RADIOSKALA-Blog-Redaktion in Köln und Hamburg bestätigt werden (Sony ICF-7600, Teleskopantenne bzw. 7,30 m Vertikaldraht über 1:10-UnUn-Anpassung): weder auf 6.075 noch auf 9.545 bzw. 13.780 kHz war das deutsche Programm der DW hinreichend stabil und verständlich zu empfangen.

Alles hatte damit begonnen, dass die Ausstrahlung über die bisherige DW-Sendestation Wertachtal in Süddeutschland eingestellt wurde (siehe RADIOSKALA-Blog "Aus für Wertachtal 6.075 kHz"). Wie der DW-Hörerdienst inzwischen bestätigt, seien im Zuge der Umstellung einige Probleme aufgetaucht. Fachleute arbeiteten daran, den Fehler zu beheben. "Wir bitten um Ihr Verständnis und sind zuversichtlich, Ihnen schon bald wieder Sendungen in gewohnter Qualität bieten zu können."

Bilder von der VTC-Sendeanlage in Skelton, die tagsüber (0700 - 2100) das deutschsprachige Programm auf 6.075 kHz ausstrahlt, hat Peter Bigwood gemacht, zu sehen in der TRANSMISSION GALLERY von Mike Brown.

Wer über einen Internetanschluß verfügt, kann das deutschsprachige DW-Programm in exzellenter UKW-Qualität auch unter http://metafiles.gl-systemhaus.de/dw/radio_de_64.m3u empfangen - z. B. mit dem Realplayer...


Tom DF5JL

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