Sonntag, August 19

Genehmigungsstau bei LTE

LTE-Stationen können nicht eingeschaltet werden, weil ein Stempel der Bundesnetzagentur fehlt - Folge: Genehmigungsstau
Für die Anbindung der LTE-Basisstationen verwenden Mobilfunknetzbetreiber Richtfunkstrecken, die jeweils einzeln von der Bundesnetzagentur genehmigt werden. Hier hat sich laut Angaben des Branchenverbandes Breko (Telefónica Deutschland, Ewe Tel, Eifel-net, die Stadtwerke Neumünster und Versatel) ein Stau von mehreren tausend Anträgen gebildet, obwohl gesetzlich eine Bearbeitungszeit von sechs Wochen vorgesehen sei. Mehrere zehntausend Anträge seien noch nötig, bis die LTE-Netze voll ausgebaut seien.
Die Mobilfunknetzbetreiber müssen sich Richtfunkstrecken genehmigen lassen. Dabei wird geprüft, ob die Verbindungen andere Richtfunknetze etwa von Polizei oder Feuerwehr stören. Die Richtfunkverbindungen sind nötig, um die Sendemasten anzubinden. Speziell Vodafone und Telefónica setzen auf diese Technik. Die Telekom schließt vergleichsweise mehr Masten an Glasfaserleitungen an.

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat inzwischen die Probleme bestätigt. Mehr als 8000 Anträge stapeln sich. Die Behörde sei dabei, an einer Lösung zu arbeiten, so ein Sprecher. Geplant seien die Einstellung von mehr Personal und die vorrangige Bearbeitung von Anträgen für besonders wichtige Mobilfunkstationen.


Bearbeitung: Tom DF5JL

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