Sonntag, Juni 17

Radiostationen verscherbeln Werbezeiten auf Ebay

Das Online-Auktionshaus Ebay ermöglicht Radiosendern in den USA ab sofort das Versteigern von Offline-Werbezeiten. Im Zuge einer Partnerschaft mit Bid4Spots, einem jungen Unternehmen für Radiowerbung, werden sich rund 2.300 Sender an der Auktion bei Ebay beteiligen und ihre Werbezeiten anbieten.

Das Projekt läuft über die Spezialseite "Ebay Media Marketplace", über die Ebay auch Kabelfernsehwerbung versteigern will. Das Internet-Auktionshaus will sich laut Wall Street Journal-Bericht eine bestimmte Summe aus den Versteigerungen einbehalten. Details über konkrete Beträge wurden nicht genannt. Mit der Aktion will Ebay ein weiteres Mal seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber Google stärken.

Verfall der Werbepreise
Ebay hatte in den USA vor einigen Monaten bereits den Versuch gestartet, Werbezeiten für Kabelsender zu versteigern, allerdings konnte das Vorhaben bisher nicht umgesetzt werden. Mehrere TV-Sender legten ihr Veto gegen die Werbezeit-Auktionen ein, da sie fürchteten, diese würden einen Preisverfall der Werbepreise nach sich ziehen. Konkurrent Google hatte Anfang April angekündigt, Werbung von mehr als 675 Radiosendern des Medienkonzerns Clear Channel Communications verkaufen zu wollen. Außerdem wurden Versuche gestartet, mit Werbung für Zeitungen und Fernsehsender Geld zu scheffeln. Mittlerweile zeigen immer mehr - auch kleinere - Onlinefirmen Interesse am 20 Mrd. Dollar schweren Radiobusiness. Viele Sender sind aber immer noch skeptisch, weil sie fürchten, dass genau diese Unternehmen ihnen am Ende das Geschäft wegnehmen.

Marktflaute fördert Partnerschaften
Generell hat das Medium Radio derzeit einige Schwierigkeiten sein Werbegeschäft zu erweitern. Eine Marktflaute aufgrund der boomenden Internetwirtschaft hat ihre Spuren hinterlassen. Um den Anschluss nicht komplett zu verlieren bzw. ihn wieder zu erlangen, überlegen nun viele Radiosender - wenn auch mit einigen Bedenken - die eine oder andere Partnerschaft mit Internetriesen wie Google und Ebay. (Quelle: pressetext.austria; Foto: ebay.com)
Tom DF5JL

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USA: Musiker fordern Geld für Auftritte in Radiosendungen

Die Musikerorganisation MusicFirst will durchsetzen, dass die US-Radiostationen in Zukunft Geld an Musiker bezahlen, wenn diese live auf Sendung spielen.

Anders als beispielsweise in Europa gibt es in den USA keine gesetzliche Regelung darüber, dass Radiosender Künstler für ihre Live-Auftritte entlohnen müssen. MusicFirst fordert, dass klassische Radiostationen ebenso behandelt werden wie Satelliten-, Kabel- und Internetradios. Bei ihnen besteht sehr wohl diese Verpflichtung.

Längst überfällig
Es sei längst überfällig, dass der Wert von Live-Auftritten im amerikanischen Gesetz festgeschrieben werde, meint Kim Roberts Hedgpeth, Direktor der Organisation AFTRA, die TV- und Radiokünstler unter sich versammelt. Bislang bekämen nur Songschreiber und Musikverlegerin den USA Geld von den Radios, nicht aber die Künstler für ihre Auftritte.

Rundfunkvereinigung empört
Auf Seiten der Radios ist die Empörung über diese Forderung groß. Die National Association of Broadcasters hat bereits angekündigt, alles zu unternehmen, um zu verhindern, dass die Musikerorganisation eine rechtliche Bestimmung durchsetzt. Die NAB argumentiert, dass die Musiker froh sein müssten, überhaupt im Radio spielen zu dürfen. Die Einnahmen aus den üblichen Tantiemen, die an die Künstler und Labels ausgeschüttet werden, seien ohnehin hoch genug. (Quelle: pressetext.austria; Foto: pixelio.de/Joachim Reisig)


Tom DF5JL

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Donnerstag, Mai 17

USA: Aus für Internet-Radiostationen?

Internetradios fürchten in den USA um ihre Existenz, weil die Verwertungsgesellschaft das Abrechnungsmodell für die Lizenzabgaben verändert hat. Die US-Verwertungsgesellschaft Copyright Royalty Board (http://www.loc.gov/crb) hat kürzlich beschlossen, dass Webradios nun je gespieltem Titel rückwirkend auf das gesamte Jahr 2006 eine Gebühr von 0,08 Cent bezahlen müssen. Die Gebühr soll bis 2010 auf 0,19 Cent ansteigen. Zusätzlich wird pro Kanal eine Gebühr von 500 Dollar fällig. Vor allem die 500-Dollar-Gebühr pro Kanal ist den Internetradiobetreibern ein Dorn im Auge, denn viele von ihnen bieten Hunderte von Kanälen an. (Quelle: pte / A-DX)

Tom DF5JL

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Samstag, Mai 12

USA: Internetradios vor dem Aus?

Internetradios fürchten in den USA um ihre Existenz, weil die Verwertungsgesellschaft das Abrechnungsmodell für die Lizenzabgaben verändert hat. Die US-Verwertungsgesellschaft Copyright Royalty Board (http://www.loc.gov/crb) hat kürzlich beschlossen, dass Webradios nun je gespieltem Titel rückwirkend auf das gesamte Jahr 2006 eine Gebühr von 0,08 Cent bezahlen müssen. Die Gebühr soll bis 2010 auf 0,19 Cent ansteigen. Zusätzlich wird pro Kanal eine Gebühr von 500 Dollar fällig. Vor allem die 500-Dollar-Gebühr pro Kanal ist den Internetradiobetreibern ein Dorn im Auge, denn viele von ihnen bieten Hunderte von Kanälen an. (Quelle: pte via A-DX)

Tom DF5JL

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Dienstag, Februar 6

USA: 94.7 The Globe - Die "grüne" Radiostation

Wow! 94.7 "The Globe" macht´s allen vor: Statt über den Klimawandel nur zu berichten, packen die Jungs in Washington (D.C.) es echt an und nehmen´s in die eigene Hand. "The Globe" benutzt ausschließlich erneuerbare Energie, um ihre ca. 20.000 Watt Sendeleistung zu erzeugen. Der Fahrzeugpark besteht aus umweltfreundlichen Fahrzeugen mit Hybridantrieb. Und das sind erst die ersten Schritte. “Go Green With The Globe” - unter diesem Slogan richtet die Station Pflanzaktionen aus, gibt im Programm Infos über Recycling, Öko-Produkte und "grünes" Leben.

www.947theglobe.com

Tom DF5JL


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