Freitag, Juli 13

Was ist Digital-TV?

90 Prozent der deutschen Fernsehzuschauer sind nicht daran interessiert, mehr Sender zu empfangen als derzeit möglich. Das ergab eine Emnid-Umfrage unter 1.004 Männer und Frauen im Alter ab 14 im Auftrag von TV MOVIE.

Dabei erklärte sogar jeder Vierte, dass die Programmvielfalt schon jetzt zu unübersichtlich sei. Überraschend auch, dass fast ein Drittel der Fernsehkunden keine klare Vorstellung davon hat, was Digital-TV eigentlich ist. Sechs Prozent halten es für einen neuen Fernsehsender, elf Prozent glauben fälschlicherweise, dass digitale Programme immer kostenpflichtig seien. Ab 2010 soll das analoge Fernsehen in Deutschland abgeschafft und auf Digitalfernsehen umgestellt werden. (Quelle: TV MOVIE/Emnid; Foto: lymac/pixelio.de)

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WAZ beantragt Ruhrgebiets-TV

Die WAZ-Gruppe hat bei der Düsseldorfer Landesmedienanstalt eine Fernsehlizenz für das Ruhrgebiet beantragt.

Das meldet die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag (12.7.). Das regional ausgerichtete Verleger-Fernsehen soll ab 2008 per Kabel in erster Linie Nachrichten aus dem Ruhrgebiet für die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr sowie Oberhausen, Recklinghausen, Wesel, Wuppertal, Unna und den Ennepe-Ruhr-Kreis senden.

Bekanntes Gesicht
Programmverantwortlicher der Gründungsphase soll Rüdiger Oppers, stellvertretender NRZ-Chefredakteur und Beauftragter der WAZ-Gruppengeschäftsführung für Strategische Kommunikation und elektronische Medien sein. Der gebürtige Duisburger war zuvor TV-Redakteur, Moderator und Pressesprecher beim WDR in Düsseldorf und Köln.

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Donnerstag, Juli 5

Deutsche TV-Nutzer älter als Durchschnittsdeutsche

Die über 50-Jährigen sehen durchschnittlich 1,5 Stunden am Tag länger fern als jüngere Rezipienten; und schon heute ist der Fernsehzuschauer im Schnitt rund acht Jahre älter als der Durchschnittsdeutsche.

Das haben das Adolf Grimme Institut und das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung in einer aktuellen Studie ermittelt. Auch in Zukunft, so die Experten, wird das Fernsehen ein wichtiges Medium für Ältere sein.

In den Händen der Werbewirtschaft
Die Programmentwicklung für die Zielgruppe 50plus folgt indes keinen festen Regeln. Ein besonders wichtiger Themenlieferant kann die Auseinandersetzung mit "älteren" Lebenswelten sein. Informierende und non-fiktionale TV-Angebote führen die Liste geeigneter Genres an. Inwiefern sich dies jedoch auf die konkrete Programmgestaltung auswirken wird, liegt offenbar weitgehend in den Händen der werbetreibenden Wirtschaft, in deren Augen die älteren Zuschauer keine attraktive Konsumentengruppe darstellen und daher bei der Mediaplanung kaum eine Rolle spielen.

Quelle: Adolf Grimme Institut / Foto: Uwe Steinbrich - pixelio.de


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