Samstag, Mai 5

Mobiles Internet: "Dann können wir nicht mehr telefonieren"

Der Branchenverband VATM, der u. a. E-Plus, Telefonica (O2) und Vodafone vertritt, will die GSM-Frequenzen in den Bereichen 900 bzw. 1.800 MHz nicht für mobile breitbandige Internetdienste freimachen. Die beiden GSM-Bereiche würden mindestens bis 2020 für mobile Sprachdienste benötigt.

Laut Bundesnetzagentur (BNetzA) sind die Frequenzen in den Bereichen 900 MHz und 1.800 MHz bis zum 31. Dezember 2016 befristet für GSM zugeteilt. Ab dem 1. Januar 2017 sollen diese Frequenzen auch für den drahtlosen Netzzugang verfügbar sein. Wenn es zu neuen Vergabeverfahren kommt, könnten auch neue Netzbetreiber in Deutschland auftreten, so die BNetzA. Die Frequenzen würden technologieneutral vergeben, was die Nutzung mit UMTS, HSPA, LTE oder anderen Technologien ermöglicht. Damit würde aber mobile Sprachtelefonie unmöglich, so der VATM.

Golem.de / bearb. Tom DF5JL

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