Samstag, Januar 10

Medien: Norwegischer Narkosearzt ist marxistisch-leninistischer Propagandist

Seit Tagen geistert er über unsere Bildschirme: Mads Gilbert, norwegischer Narkosearzt in grüner OP-Kleidung. Die israelische Organisation „NGO Monitor“ fand nun heraus: Gilbert ist linksradikal, sprach sogar den Terroristen vom 11. September ein „moralisches Recht" zu, die USA anzugreifen.

Gilbert arbeitet in Gaza. Und weil er dort zu den wenigen Westlern zählt, wurde er entsprechend häufig von westlichen Medien interviewt, von CNN, BBC, Berliner Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Rundschau. Doch wie objektiv kann ein Arzt sein, der freiwillig in diesem Kriegsgebiet operiert? Was bewegt diesen Mann? Wie ist sein politischer Hintergrund? Fragen, die jeder Journalist, Publizist und jedes Medienhaus vorab klären sollte, bevor man Mads Gilbert auf dem Silbertablett präsentiert. Haben viele scheinbar aber nicht.

Der Kronzeuge unserer Medien, der auch schon mal erklärte, die israelische Armee beschieße absichtlich Krankenwagen (obwohl Gilbert zeitgleich von sich auch sagte, er stünde ununterbrochen im OP) trat im Jahr 2007 bei den Kommunalwahlen in Tromsoe für die marxistisch-leninistische „Roten Wahlallianz“ an. Im "Dagbladet" antwortete Gilbert auf die Frage, ob er einen Terroranschlag gegen die USA unterstützen würde: „Terror ist eine schlechte Waffe, aber im erwähnten Kontext ist die Antwort ja.“ Der gleichen Zeitung sagte er auch: „Es gibt wenig in der Medizin, das nicht politisch ist“ (siehe auch: La Gaza leve. Fritt Palestina!!! In: Sosialisme.no)

CNN, BBC, Berliner Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Rundschau sollten daher Gilbert konsequenterweise in Zukunft als norwegischen Linkspropagandisten betiteln - und nicht als norwegischen Narkosearzt. So viel Transparenz sollte sein, meint


Tom DF5JL

Quelle: NGO Monitor (Jerusalem)
/ Foto: Sosialisme.no

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