Freitag, Juni 29

BERMUDADREIECK am Wochenende

Für´s Wochenende kündigt Radio Bermudadreieck ein neues Programm an. Gestartet werden soll eventuell schon Freitag im 48-m-Band.

QSL via SMS (+491748821423), Mail bermuda-sw (at) gmx.de oder über die bekannte SRS Box in Eisenach

Tom DF5JL

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Dienstag, Juni 26

Radio Eldorado 6.261 kHz

John von Radio Eldorado in Portugal wird nach eigenen Angaben die nächsten Tage ON AIR gehen:

25 Juni - 1900 bis 0300 AM 6.261kHz
26 Juni - 1600 bis 0300 AM 6.261kHz
27 Juni - 1800 bis 0300 AM 6.261kHz

Als Sendestandort wird Zentralportugal angegeben. Die gestrige Aussendung wurde in Deutschland und Österreich empfangen, mit schwachem Signal, wechselnder Frequenz und durch Interferenzen gestört.

Tom DF5JL

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Sonntag, Mai 27

Empfangstipp: R. Marabu 6.220 kHz

Am Pfingstsonntag (27.05.2007) ist Radio Marabu auf 6.220 kHz von 12.00 bis 14.00 Uhr zu hören. Empfangsberichte an: Radio Marabu, Box 1166, 49187 Belm - E-Mail: info@radiomarabu.de

Info: www.radiomarabu.de

Tom DF5JL

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Samstag, Mai 19

KWRN Nordland Radio 6325 kHz

Wie bekannt wurde, plant KWRN Nordland Radio an diesem Wochenende von einem neuen Standort aus mit einem 18-Watt-Sender mehrere Tests durchzuführen: am Sonnabend ab ca. 05.30 Uhr UTC und am Sonntag ab ca. 05.00 Uhr UTC im 48-m-Band auf der Frequenz 6.325 kHz.

Berichte an SRS Deutschland, per SMS an 0163 622 7837 oder an kwrn(at)freenet.de

Tom DF5JL

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Freitag, Mai 18

R. Gloria Int. 6045 kHz

Radio Gloria International plant - in Zusammenarbeit mit MV Baltic Radio - am 27. Mai 2007 um 1200 UTC eine erste Sendung auf 6045 KHz im 49-m-Band . (Quelle: HCDX)

Tom DF5JL

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Sonntag, Februar 18

FRS Holland 6.220 kHz

Wie aus Insiderkreisen zu erfahren ist, soll Free Radio Service Holland am kommenden Sonntag, den 25.02.2007, auf der Kurzwelle 6.220 kHz von 1400 bis 1800 UTC aktiv werden. Empfangsberichte hier unter RADIOSKALA (via Kommentarfunktion) erwünscht!

Tom DF5JL

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Dienstag, Januar 16

KWRN-NordlandRadio auf 9.290 kHz

Wie aus der FreeRadio-Szene zu erfahren ist, wird KWRN-NordlandRadio am Sonntag, den 28. Januar 2007 um 06.00 UTC auf 9.290 kHz (via Ulbroka) zu hören sein. Es gibt neue QSL-Karten, erhältlich gegen entsprechendes Rückporto. Empfangsberichte per E-Mail sollen mit e-QSL´s bestätigt werden.

Zu erreichen ist KWRN-NordlandRadio über den SRS Deutschland, Postfach 101145 in 99801 Eisenach sowie per SMS/telefonisch während der Sendung unter +49 163 622 78 37.

AUDIO: Stationsansage KWRN-NordlandRadio
(siehe auch: www.intervalsignals.net)

Tom DF5JL

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Samstag, Januar 13

FRS: Klub KW heute mit 2. Anlauf

KLUB KW versucht es heute zum zweiten Mal - mit einer ersten Sendung in 2007. Alle Free Radio Station-Fans werden euch die Daumen drücken und das 48-m-Band ab 1200 UTC nach eurem Signal absuchen.

QSL bitte via KLUB KW Hotline +49 174 88 21 42 3 oder per Mail an klubkw[at]freenet.de

QSL-Anschrift:
SRS Deutschland
-KLUB KW-
Postfach 101145
99801 Eisenach

(siehe auch: Radio Bermudadreieck; Foto: New Deal Network)


Tom DF5JL

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Sonntag, Januar 7

Zahlensender: Das "Conet Project"




Heute war RADIO CAROLINE EIFEL über Ulbroka (Lettland, 100 kW) auf 9.290 kHz gut zu empfangen. Gesendet wurde ein einstündiges Programm (0900 - 1000) über Zahlen- & Agentensender. Die Sendung konnte auch im Internet auf www.radio-caroline-eifel.de.vu gehört werden.

Beeindruckend waren die zahlreichen Klangbeispiele unterschiedlichster Zahlensender. Nach Aussagen von Moderator Roman entstammen die verwendeten Audios dem "Conet Project" (nicht mit dem "Borat"-Projekt zu verwechseln...). Doch was hat es mit diesem "Conet Project" auf sich?

Unter klangmuseum.de wurde ich fündig. Dort gibt es eine kurze Beschreibung des "Conet-Projects" - ein Set von 4 CDs, erschienen 1997 bei Irdial Discs. Zitat: "Numbers Stations, das sind Radio-Stationen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Und wenn es sie gibt, dürfen wir sie nicht hören. Diesen Sendern ist das Conet project auf der Spur. Nummernsender senden Nummern, eigentlich nichts besonders aufregendes. Sie tun das jedoch in einem eigentlich illegalen Frequenzbereich, doch merkwürdigerweise verfolgt keiner dieses doch an sich als Rundfunkpiraterie bekannte Delikt. Richtig Bescheid wissen darf auch keiner. Jedenfalls wird vermutet, daß auf diese Weise Geheimdienste aus aller Welt ihre Agenten instruieren, unverfänglich, nicht nachweisbar, nicht zu verfolgen, mit einem Wort: sicher. Das Conet project dokumentierte Aufnahmen dieser Sendestationen auf 4 Cds. Diese Box ist inzwischen wieder manchmal erhältlich, aber das Material ist auch aus dem Internet abzurufen."

Bei amazon.de ist das Set tatsächlich gebraucht für rund 75 EUR zu haben. Alle Audio-Files dieses Sets aus 4 CDs zzgl. Booklet finden sich aber auch unter www.archive.org/details/ird059. Wer interessiert ist, kann sich auch das gesamte Verzeichnis unter http://www.archive.org/compress/ird059 auf seinen PC laden (133,8 MB). Die Qualität der mp3-Files (64 kb, 44,1 kHz) ist hinreichend gut.

Das Projekt geht zurück auf den in London lebenden Plattenproduzenten Akin Fernandez. Im Dezember 1992 suchte Akin die Kurzwelle nach Wetterdaten ab und stieß dabei zufällig auf einen Sender, bei dem eine Frauenstimme mit amerikanischem Akzent Zahlen in Fünfergruppen vorlas. Akin Fernandez: "In den folgenden Wochen entdeckte ich noch viele solche Übertragungen. Ich kaufte Bill Lavers Handbuch der Internationalen Kurzwellenfrequenzen, in dem mehr als 20.000 Sender verzeichnet sind. Doch die Zahlensender kamen darin nicht vor, und niemand wußte wirklich, wozu sie dienten. Das schien mir reichlich seltsam. Radiopiraterie ist eine Straftat, die in der nördlichen Hemisphäre sehr ernst genommen wird. Hier aber gab es auf hunderten Frequenzen illegale Sendungen, die ignoriert wurden. Wenn die Zahlensender Piraten waren, für welches Publikum sendeten sie dann? Und wenn es keine Piraten waren, wer bewilligte dann die Ausstrahlungen dieser Sender, die offensichtlich keine Lizenzen hatten?" (Zitat nach: Ute Hargassner. Diskrete Zahlen – Lauschangriff auf Geheimdienstsender; http://matrix.orf.at/bkframe/980614_1.htm)

Als Akin Fernandez (Foto links) im Internet nach Aufnahmen von Zahlensendern suchte, erhielt er eine Flut von Zusendungen aus aller Welt, die er dann als CD-Edition "The Conet Project" veröffentlichte.

Der dreistündigen Dokumentation liegt ein Informationsheft ("booklet") bei mit detaillierten Angaben zu den einzelnen Aufnahmen, die mit einem von E.N.I.G.M.A. entwickelten Klassifikationssystem anhand der verwendeten Frequenzen, des Sendeschemas, der Signale und der Kennmelodien möglich ist.

Nicht geknackt wurden bisher die Botschaften der Zahlensender. Akin Fernandez hat deshalb gleichzeitig mit der Herausgabe von "The Conet Project" auch die Transkription mehrerer Zahlensender im Netz veröffentlicht und zum Sturm auf den Code aufgerufen. The Conet Challenge heißt die Herausforderung, und wer zum Beispiel den Schlüssel des Senders G2 "The Swedish Rhapsody" herausfindet, dem winkt als Preis eine antike römische Goldmünze. Über den Algorithmus zur Verschlüsselung der G2-Botschaften gibt es keine Information, und jede Methode ist erlaubt, um das Geheimnis der Chiffrierung aufzudecken. (In: Ute Hargassner; ebenda).

In der Washington Post ist übrigens im August 2004 ein Artikel über Akin Fernandez erschienen - "The Shortwave And the Calling".

Tom DF5JL

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