Dienstag, Februar 14

WRC-12: 472 bis 479 kHz für den Amateurfunk

[darc/df5jl] Auf der Weltfunkkonferenz der ITU im schweizerischen Genf gibt es keine Einwände mehr gegen eine Mittelwellenzuweisung an den Amateurfunkdienst.

Das entsprechende Dokument zum Agendapunkt 1.23 passierte seine erste und gleich die zweite Lesung. Dies berichtet Ulrich Müller, DK4VW aus Genf. Das Dokument wird am Freitag in der Schlussakte der WRC-12 ("Final Acts") enthalten sein, die von hohen Regierungsvertretern in einer speziellen Zeremonie unterzeichnet wird. Danach hat der Amateurfunkdienst ein neues Band von 472 bis 479 kHz. Achtung: Eine Betriebsaufnahme wird aber erst nach nationaler Umsetzung der neuen Version der Radio Regulations (VO-Funk) möglich sein. 

Erlaubt wird eine Leistung von einem Watt EIRP sein. Ausnahmen bis zu 5 W EIRP sind durch nationale Behörden dann möglich, wenn die betreffenden Stationen einen Mindestabstand von 800 km zu jenen Ländern einhalten, die einen besonderen Schutz ihrer Flugfunkfeuer ("aeronautical radionavigation service / non-directional beacons - 415 bis 495 kHz) gewährleisten wollen: "Algeria, Saudi Arabia, Azerbaijan, Bahrain, Belarus, China, Comoros, Djibouti, Egypt, United Arab Emirates, the Russian Federation, Iran, Iraq, Jordan, Kazakhstan, Kuwait, Lebanon, Libya, Morocco, Mauritania, Oman, Uzbekistan, Qatar, Syrian Arab Republic, Kyrgyzstan, Somalia, Sudan, Tunisia, Ukraine and Yemen".

Siehe auch ARRL.ORG

Tom DF5JL

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