Mittwoch, September 24

SOS: Portabler Morsesender rettet Verunglückten

Der US-amerikanische Funkamateur Bob Williams (Rufzeichen N7ODM) aus dem US-Bundesstaat Montana hörte am 21. September plötzlich schwache Morse-Signale aus seinem Stationslautsprecher - im 40-Meter-Amateurfunkband. Ein Notruf! Dieser kam von Glenn Ruby, W7AU. Er war bei einer Wanderung im Gebirge auf einem nassen Stein ausgerutscht und hatte sich das Bein gebrochen. Weit ab jeglicher Zivilisation. Doch sein Hobby sollte ihn retten.

Glenn Ruby befand sich im westlichen Teil des Staates Washington, gute 1000 Kilometer von Montana entfernt. Er hatte ein Zelt und seinen portablen Amateurkurzwellen-Sendeempfänger sowie eine Morsetaste dabei. Mit diesem Gerät und einer einfachen Batterie konnte er einen Hilferuf senden. Bob Williams empfing diesen eher zufällig. Und alarmierte sofort, ganz selbstlos, den lokalen Rettungsdienst. Eine Entscheidung, die ihn noch zu einem Helden des Alltags machen sollte. Die Diensthabenden vermittelten ihn an die zuständige Rettungsstelle im US-Staat Washington.

Glenn Ruby wurde noch am gleichen Abend gefunden. Doch konnte er aufgrund der schlechten Wetterlage erst einen Tag später - ganz cowboylike auf einem Pferderücken - ins Tal gebracht werden...

Tom DF5JL


Quellen: DARC / ARRL

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